Fuente de Piedra

13.3.2012


Liebe Leser!

Was haben wir für einen unglaublich schönen und aufregenden Tag in Fuente de Piedra verbracht! Einer von diesen unvergesslichen Tagen, von dem das Herz und die Sinne lange zehren werden! - Unsere Hoffnung, noch die Rohrweihen anzutreffen, die dort den Winter verbacht haben und/oder auf dem Durchzug sind, wurden mehr als erfüllt und noch weit übertroffen, denn wir kamen auch in den Hochgenuss, so heimliche Wesen wie ein Tüpfelsumpfhuhn oder ein Meloncillo (spanische Schleichkatzenart) beobachten zu dürfen.

An den Süsswasserlagunen gleich beim Besucherzentrum entdeckten wir einen rastenden Bruchwasserläufer und auch ...

... einige Kampfläufer:

Und so schaut ein Purpurhuhn aus, wenn es ...

... halbtot vor Wut einen Rivalen aus seinem Revier vertreibt:

Wenig später herrschte wieder Frieden und das Purpurhuhn genoss die jungen Triebe der Röhrichtpflanzen:

Wer war denn nur dafür verantwortlich, diese Gruppe ...

... von Uferschnepfen oder ...

... die vielen Möwen in Angst und Schrecken zu versetzen?

Nein, Schuld hatte nicht dieser Schlangenadler, der aus dem Süden kam und schnurstracks nach Norden flog!

Es waren die vielen Rohrweihen ...

... beider Geschlechter und ...

... unterschiedlicher Altersklassen, die ...

... mit ihren rasanten Überflügen für helle Aufregung sorgten. Nicht nur bei den anderen Lagunenbewohnern sondern auch bei uns!

Hier ein erwachsenes Weibchen:

Und dieses Exemplar hatte eine Schwanzfeder eingebüsst. Kein Wunder, wenn man sieht, wie sich sich ins Schilf stürzen!

Es fiel uns wirklich schwer, nicht in ...

... helle Begeisterungsrufe auszubrechen ....

... beim Anblick der tollen Flugmanöver ...

... dieser schönen Vögel:

Natürlich riefen insbesondere die Vorbeiflüge der farbenprächtigen Männchen (mindestens ein erwachsenes und ein noch junges Männchen) wahre Stürme der Begeisterung bei uns hervor:

Kurz vor Sonnenuntergang trafen noch mehr Rohrweihen ein, wohl um den gemeinsamen Schlafplatz aufzusuchen. Und ... uns stockte nun wirklich fast der Atem ... ein Männchen wagte sich ganz nahe an unser Versteck heran:

Nie hätte ich gedacht, dass ich jemals ein so heimliches Tüpfelsumpfhuhn zu Gesicht bekommen würde! Doch schon am Morgen konnte ich dieses hier fotografieren und ...

... dann geschah kurz vor Sonnenuntergang das Wunder, denn direkt vor uns tauchte so ein kleines, ...

... farbenprächtiges Tüpfelsumpfhuhn aus dem dichten Schilf auf und zeigte sich uns vor wenige Augenblicke in all seiner koketten Schönheit:

Wir glaubten schon, nicht eine einzige Emotion mehr verkraften zu können, als dann auch noch ein weiterer heimlicher Bewohner dieses grossen Schilfgebiets vor uns auftauchte: ein Meloncillo! Für einen kurzen Augenblick verharrte er vor unserem Versteck, um gleich darauf wieder in undurchdringlichen Schilf zu verschwinden:

Am Besucherzentrum verabschiedete uns nach diesem wundervollen Tag dann noch dieser Steinkauz, der uns wohl noch schnell beweisen wollte, dass er seinen Hals um fast 360º drehen kann! Meine Güte, war der kleine Kerl süss!

Ein wirklich denkwürdiger Tag, den ich in Begleitung von Eduardo, Antonio und Blas sehr genossen habe!

Herzliche Grüsse

Birgit Kremer

Home
Alle Bilder ©copyright by Birgit Kremer
webmaster Sabine Börsch
Impressum